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Mein Podcast "Draußenfotograf"

...oder auch: Es begann in der Heide.


 

Draußen nimmt gerade der angekündigte Sturm Fahrt auf. Ein letztes Mal mit den Hunden raus, bloß nicht in den Wald, dann wieder nach Hause, Kaffee trinken und abwarten.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt, um zur Ruhe zu kommen, wenn's vor der Tür stürmisch wird. Aber auch ein guter Zeitpunkt, um mal wieder einen Blogbeitrag zu verfassen.

Viele von euch, die jetzt diesen Beitrag lesen, haben mitbekommen, dass ich vorgestern einen Podcast ins Leben gerufen habe. In der ersten Folge habe ich ein wenig davon berichtet, was mich dazu bewogen hat. Ein paar Ergänzungen möchte ich euch aber noch mitteilen. Was hat mich zu diesem Projekt eigentlich bewogen?

Was genau der Grund war, weiß ich eigentlich gar nicht mehr, jedenfalls nicht bewusst. Wie's mit neuen Ideen eben so ist, plötzlich sind sie da. Vielleicht lag es daran, dass ich zu jener Zeit verhältnismäßig viele Hörbücher verschlungen habe. Vielleicht habe ich für mich einfach nur festgestellt, dass ich nicht immer einen visuellen Zugang brauche, sondern auch die reine Erzählform gut finde. Wie auch immer, ich kann den Zeitraum meiner Idee jedenfalls recht gut einordnen: Es war Ende Juni 2019. Ich war zu der Zeit relativ oft in meinem alten Heimatdorf in der Lüneburger Heide. Dort ist auch das obere Bild entstanden. Überhaupt sind zu jener Zeit relativ viel fotografiert, weil ich fast jeden Abend mit der Kamera losgezogen bin. An irgendeinem dieser Abende im Sommer 2019 verfestigte sich dann die Idee, selbst einen Podcast zu veröffentlichen. Auch der Inhalt war mir recht schnell klar: Geschichten rund um's Fotografieren. Eigene Geschichten, aber auch Stories von anderen Naturfotografen, denn das höre ich mir selbst gern oft an. Und eines war von Anfang an auch klar: Es sollte Hintergrundinformationen zu meinen Fotomotiven geben. Vielleicht ist das irgendwie so eine Macke von mir, aber ich kann es gar nicht ertragen, Dinge zu fotografieren, von denen ich nichts oder zu wenig weiß. Auch davon will ich erzählen.


Naturbegegnungen faszinieren mich immer wieder aufs Neue, seien es Tiere oder Pflanzen. Seit Kindesalter zieht es mich in die Felder und Wälder, zu Beobachtungen und zum Fotografieren.

Als Kind habe ich diese Begegnungen aufgemalt, habe Naturtagebücher geführt, habe Federn gesammelt und katalogisiert. Erst viel später, als Erwachsener habe ich dann Video, Fotografie (zumeist eher das "Knipsen") und Natur für mich zusammengeführt.

Und eines wollte ich schon immer: Anderen davon berichten.

Seit ich vor ein paar Jahren angefangen habe, wirklich bewusst zu fotografieren, seit ich meine Homepage aufgebaut, diesen Blog begonnen, Fotos auf Instagram und Facebook gepostet und Videos auf Youtube gestellt habe, war mir aber stets eines wichtig: Es durfte nicht in Stress ausarten, damit der Spaß für mich nicht auf der Strecke bleibt. Schließlich betreibe ich all das als Hobby bzw. nebenberuflich. Das war auch der Grund, warum es mit der Umsetzung des Podcasts relativ lang gedauert hat. Wie auch immer: Die Sache bereitet mir Spaß - und ich hoffe, der eine oder andere von euch findet auch Gefallen daran. In diesem Sinne: Bis bald!


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